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Schuppenflechte (Psoriasis) |
| | Die Schuppenflechte oder die Psoriasis ist eine Hautkrankheit, die sich nach außen hin im Wesentlichen durch einige stark schuppende, punktförmige bis handtellergroße Hautstellen (häufig an den Knien, Ellenbogen und der Kopfhaut) zeigt. Die Schuppenflechte ist eine Autoimmunkrankheit, die nicht nur die Haut betreffen kann. Bei etwa 5 bis 20 % der Patienten kommt es auch zu einer Erkrankung der Gelenke (Gelenkschmerz), der so genannten Psoriasis-Arthritis. Außerdem kann die Krankheit zu einer Veränderung der Finger- und Zehennägel führen.
Rund 2% aller Menschen leiden unter Schuppenflechte (Psoriasis), die damit zur verbreitetsten Krankheit überhaupt wird (abgesehen von der Akne, die bei Jugendlichen vorübergehend auftritt). Trotzdem weiß die Öffentlichkeit wenig von dieser Erkrankung und begegnet den Betroffenen oft mit unberechtigter Angst vor Ansteckung und anderen Vorurteilen. Aber auch die Medizin weiß noch nicht viel von dieser Krankheit. Dementsprechend bleiben die Behandlungsergebnisse oft unbefriedigend. Eine Garantie für Heilung kann auch die Naturheilkunde nicht geben, immerhin lässt sich durch biologische Ganzheitstherapie aber in den meisten Fällen deutliche Besserung erreichen.
Bisher ist noch nicht genau bekannt, wodurch Psoriasis entsteht. Diskutiert werden vor allem folgende Faktoren, denen wahrscheinlich einige Bedeutung bei der Krankheitsentstehung zukommt:
Ursachen
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Erbfaktoren, für die das familiär gehäufte Auftreten der Krankheit spricht; bei jedem 3. Patienten lässt sich aber keine familiäre Vorbelastung feststellen, sodaß man nicht sicher davon ausgehen kann, dass es sich um eine vererbbare Krankheit handelt.
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Störungen der Abwehrfunktionen, für die besonders die Beobachtung spricht, dass man im Blut der Patienten einen besonderen Faktor findet, der die Abwehrzellen zu abnormer Aktivität anregt; außerdem kommen in den Psoriasisherden Stoffe vor, die weiße Blutkörperchen „anzulocken“ scheinen, und schließlich wird diskutiert, ob es sich bei der Schuppenflechte um eine Autoimmunkrankheit handelt, bei der Abwehrstoffe körpereigenes Gewebe angreifen.
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Hautzelldefekte, vor allem die unter dem Elektronenmikroskop erkennbare gestörte Verbindung der einzelnen Zellen in den Krankheitsherden und Defekte in den Zellwänden; beides wirkt sich vermutlich ungünstig auf das Wachstum und die Teilung der Zellen aus.
Neben diesen 3 Grundursachen spielen nach Erfahrungen in der Praxis wahrscheinlich noch andere Faktoren eine Rolle. Dabei handelt es sich aber wohl nur um Auslöser der Krankheit, die erst dann wirksam werden können, wenn die obigen Grundursachen vorliegen. Insbesondere kleine Verletzungen, Kratzwunden und ähnliche äußere Einflüsse können die Psoriasis auslösen, verschlimmern oder bei scheinbar geheilten wieder aufflammen lassen. Außerdem spielen Infektionskrankheiten eine Rolle, vor allem Entzündungen der Mandeln und rheumatische Gelenkentzündungen. Auch die Ernährung, von der Schulmedizin kaum beachtet, scheint nach praktischer Erfahrung von großer Bedeutung; insbesondere die Einschränkung der zu hohen Fettzufuhr und die Normalisierung von Übergewicht kann den Verlauf der Krankheit günstig beeinflussen. Schließlich muss auch noch an seelisch-nervöse Faktoren gedacht werden, obwohl die Schuppenflechte nicht zu den seelisch stark belastenden Einflüssen beginnt oder dadurch erheblich verschlimmert wird, zum Beispiel bei Todesfällen in der Familie oder unter dem Stress einer bevorstehenden Prüfung.
Merkwürdigerweise bewirken alle diese Einflüsse manchmal aber auch genau das Gegenteil, lassen die Psoriasis also spontan abheilen. Erklären kann man das bisher noch nicht.
Symptome und Verlauf
Es ist nicht ganz korrekt, einfach von der Psoriasis zu sprechen, denn es gibt verschiedene Formen der Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) aus. Sie kann praktisch in jedem Alter beginnen, gehäuft stellt sie sich zwischen dem 10. und 20. sowie zwischen dem 50. und 65. Lebensjahr ein. Männer erkranken etwas häufiger als Frauen daran. Oft betrifft die Krankheit Menschen, die sonst nur selten krank werden. Das lässt sich ebenso wenig wie die Beobachtung erklären, dass Metzger und andere Berufe, die häufig mit Tierhäuten umgehen, besonders oft erkranken und auch die Ehe- oder Lebenspartner eines Psoriatikers öfters Schuppenflechte bekommen, obwohl die Krankheit nicht ansteckend ist.
Der Verlauf ist individuell sehr uneinheitlich. Oft bestehen nur leichtere Herde, die keine Beschwerden verursachen, aber hartnäckig Jahre- bis Jahrzehnte lang unverändert bleiben. Zum Teil kommt es zwischendurch zur akuten Verschlimmerung, der dann oft längere Phasen scheinbarer Heilung folgen, bis die Krankheit irgendwann doch wieder aufflammt. In seltenen Fällen verschlimmert sich die Psoriasis allmählich, oft schubweise, bis sie schließlich den ganzen Körper bedeckt. Aber auch schwerste Hautveränderungen, die hartnäckig allen Therapieversuchen widerstanden, können zuweilen ohne erkennbaren Grund in kürzester Zeit spontan völlig ausheilen.
Die Hauterscheinungen können überall auftreten, im Extremfall bedecken sie den gesamten Körper. Im Gesicht und an den Hand- und Fußflächen kommt Psoriasis nur selten vor, hauptsächlich befällt sie die Kopfhaut (bei rund 50% aller Patienten), außerdem Schultern, Ellenbogen, Lenden-Kreuzbein-Region und Knie. Oft treten die Symptome wahllos am Körper verteilt auf, zum Teil sind sie symmetrisch an beiden Körperhälften angeordnet.
Schuppenflechte verursacht im allgemeinen keine Schmerzen, sondern belastet vor allem seelisch sehr stark. Hinzu kommt der Juckreiz, der allerdings nur bei einem Teil der Patienten heftiger auftritt. Selten geben die Betroffenen allgemeines Unwohlsein und Wundgefühl der erkrankten Hautzonen an, bei der sehr seltenen Psoriasis der Hand- und Fußflächen können feine Hautrisse entstehen, die erheblich schmerzen.
Im allgemeinen beginnt die Krankheit unauffällig mit einzelnen, etwa stecknadelkopfgroßen, geröteten Hautflecken. Allmählich werden diese größer und können noch an anderen Körperstellen auftreten, zuweilen fließen auch mehrere Flecken zusammen. An der Oberfläche wirken die Herde rau und schuppig, die Schuppen können silbrig oder wachsartig aussehen.
Nach einigen Wochen geht die Krankheit meist in die stabile Phase über, in der sich die Herde nicht mehr vergrößert; sie haben dann ungefähr einen Durchmesser von 5 bis 8 cm erreicht. Nach einiger Zeit verblassen die Herde meist, die Schuppenbildung lässt nach, die Symptome können allmählich verschwinden. Aber das bedeutet keine Heilung, denn nicht selten kehren die Herde später zurück. Im Einzelfall kann es nach der stabilen Phase erneut zur Vergrößerung der Herde kommen, die sich manchmal rasch oder schubweise über den ganzen Körper ausdehnen.
Durch gründliche Untersuchungen müssen diese Symptome sicher gegen ähnliche Hautleiden abgegrenzt werden. Zu denken ist noch an Ekzeme, Stachelflechte oder die durch Pilzinfektion entstehende Kälberflechte. Wenn auf andere Weise keine Klarheit zu gewinnen ist, kann eine Biopsie erforderlich werden; dazu entnimmt man ein kleines Stück Haut aus einem unklaren Herd, um es unter dem Mikroskop zu untersuchen. Rund 5% aller Patienten leiden nicht unter Psoriasis vulgaris, sondern unter einer der folgenden Sonderformen:
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Psoriasis generalisata, die sich allmählich aus der oben beschriebenen „gewöhnlichen“ Schuppenflechte entwickeln oder plötzlich auftreten kann; sie überzieht den ganzen Körper mit Herden, auf denen sich weniger Schuppen befinden, aber eine stärkere Rötung auftritt; das Allgemeinbefinden wird dadurch oft erheblich in Mitleidenschaft gezogen und es drohen stärkere Flüssigkeits- und Wärmeverluste über die kranke Haut.
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Psoriasis putulosa mit kleinen Eiterungen, die nicht durch Infektion, sondern durch die massenhaft in die Haut eindringenden weißen Blutkörperchen entsteht; diese Form kann ebenfalls örtlich begrenzt oder am ganzen Körper auftreten; im letzteren Fall handelt es sich um ein schweres Krankheitsbild mit stark beeinträchtigtem Allgemeinbefinden und höherem Fieber, das oft in der Klinik behandelt werden muss.
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Psoriasis guttata, die bevorzugt zwischen dem 8. und 16. Lebensjahr plötzlich (meist nach einer Mandelentzündung) beginnt; die kranke Haut ist dabei mit vielen kleinen, tropfenähnlichen Flecken übersät; oft dauert diese Form nur wenige Wochen, später kann sie aber auch in die Psoriasis vulgaris übergehen.
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Psoriasis inversa, die hauptsächlich übergewichtige Menschen zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr betrifft; die Herde befinden sich bevorzugt in Körperbeugen und anderen Hautfalten, daneben bestehen meist noch Herde an anderen Hautzonen; sie sind weniger schuppig, neigen aber zum Nässen und verursachen oft ein unangenehmes Wundgefühl.
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Psoriasis unguium, die Nagelpsoriasis, die manchmal isoliert nur an den Nägeln, meist aber zusammen mit Hautherden auftritt; die Nägel wirken durch winzige Dellen wie getüpfelt, können sich bräunlich oder grünlichschwarz verfärben und sogar ablösen, das Nagelbett weist meist lachsrote Flecken auf.
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Windelpsoriasis bei Säuglingen an den Stellen, wo die Haut mit den Windeln in Berührung kommt; weitere Herde können am Kopf, in den Achseln und Leisten beugen entstehen; die Krankheit heilt meist bald, später drohen keine Rückfälle; möglicherweise handelt es sich um keine Schuppenflechte, sondern um eine ähnlich verlaufende Hautkrankheit.
Im allgemeinen belastet die Psoriasis vor allem seelisch stark, unter Umständen treten aber auch verschiedene andere Komplikationen auf, und zwar:
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Rheumaartige Gelenkentzündungen, unter denen jeder 20. Patient (meist nur vorübergehend) leidet;
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Störungen der Wärmeregulation durch gestörte Hautfunktionen, wobei sowohl Überhitzung als auch Unterkühlung des Körpers möglich ist;
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Herzbeschwerden und damit verbundene Atemnot, die sich aus der vermehrten Durchblutung der Haut mit Mehrarbeit des Herzens erklären;
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Verdauungsstörungen, Entzündungen des Magen-Darm-Trakts und als Folgen der ungenügenden Verdauung oft Blutarmut und andere Mangelzustände
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Knöchelschwellungen, die mit der Überlastung des Herzens in Zusammenhang stehen könne, zum Teil aber auch unabhängig davon aus ungeklärten Gründen auftreten.
Behandlung (langwierig)
Da man die Ursachen der Psoriasis noch nicht genau kennt, erweist sich die Behandlung oft als schwierig und langwierig. Die besten Aussichten auf Heilung oder dauerhafte Besserung des Krankheitsbilds bietet die biologische Ganzheitstherapie, die von innen nach außen durchgeführt wird. Außerdem darf man nicht außer acht lassen, dass es bei Schuppenflechte immer wieder einmal zur Spontanabheilung aus unerklärlichen Gründen kommt; verlassen kann man sich darauf aber nicht, sollte also nicht in der Hoffnung darauf die Behandlung vernachlässigen. Die notwendigen Heilmittel werden stets je nach Einzelfall vom Fachmann verordnet, Selbstbehandlung ist nur nach seinen Anweisungen erlaubt.
Biologische Ganzheitstherapie von innen
Im Mittelpunkt der inneren Grundbehandlung steht die Ernährung. Die Schulmedizin misst ihrzu wenig Bedeutung bei, in der biologischen Ganzheitstherapie spielt sie eine wichtige Rolle. Die Diät lässt sich in folgenden Grundsätzen zusammenfassen:
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Deutliche Einschränkung der üblichen Fettzufuhr auf ungefähr 20g Streich- und Kochfett täglich, wobei tierische Fette strikt gemieden werden sollten;
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Abbau von Übergewicht durch kalorienknappe Ernährung, bis das Normalgewicht wieder erreicht wird;
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Ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen für regelmäßige Darmentleerung, insbesondere mit Rohkost, die mindestens 50% der gesamten pflanzlichen Kost betragen soll;
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Starke Einschränkung aller tierischen Nahrungsmittel, die nicht häufiger als 2 bis 3 mal wöchentlich verzehrt werden sollten und Umstellung auf möglichst vegetarische Vollwertkost.
Wer diese Grundregeln (siehe auch ausführlicher Kasten „Ernährungsplan für Psoriasis und Rheuma“) beherzigt, tut von der Ernährung her alles, um die Schuppenflechte dauerhaft zu bessern oder auszuheilen.
Ferner gehört zu inneren Behandlung der Psoriasis die Homöopathie. Die Mittel müssen individuell vom Therapeuten verordnet werden.
Heilpflanzen werden bei Psoriasis ergänzend vor allem zur Entgiftung verabreicht. Dazu eignet sich zum Beispiel folgende Teemischung:
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3 Teile Erdrauch mit je 2 Teilen Bittersüß und Fenchel mischen;
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1 Teelöffel dieser Mischung auf ½ l kochendes Wasser geben, 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen und abseihen;
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davon nimmt man täglich 3 Tassen ungesüßt über längere Zeit ein.
Zur Normalisierung des bei Psoriasis gestörten Stoffwechsels hat sich Milchsäure bewährt. Ihre Wirkung kann zwar noch nicht genau erklärt werden, in der Praxis erzielt man damit aber auch in hartnäckigen Fällen immer wieder erstaunlich gute Erfolge. Milchsäure Lebensmittel, wie Sauerkraut und Biojoghurt, genügen allein oft nicht zur Behandlung, zusätzlich gibt man in die Milchsäure auch als Arzneimittel oder in Form des im Reformhaus erhältlichen Gärprodukts aus Brot („Brottrunk“).
Schließlich wendet man innerlich auch noch Vitamine der B-Gruppe und das „Hautvitamin A“ an, letzteres vor allem in Form von vitamin-A-ähnlichen Retinoden, die zwar recht gut helfen, aber auch zu erheblichen Nebenwirkungen führen können. Deshalb kommen sie nur in Ausnahmefällen genau nach Verordnung in Frage; auch Vitamin A selbst darf nicht eigenmächtig verwendet werden, weil es bei falschem Gebrauch zur Vergiftung führt.
Durch geduldige Biologische Behandlung erzielt man ohne Gefahren mindestens ebenso gute Ergebnisse.
Äußere Behandlung
Die Schuppenflechte soll (wie die meisten Hautleiden) stets innerlich und äußerlich behandelt werden, damit man eine umfassende Wirkung erzielt. Allein durch äußere Therapie erreicht man oft keinen zufrieden stellenden Erfolg, weil die inneren Krankheitsursachen dadurch nicht beseitigt werden.
Die äußere Behandlung beginnt mit der richtigen Hautreinigung. Seife eignet sich dazu wegen ihrer unerwünschten Wirkungen nur bedingt, als Alternativen eignen sich die besser verträglichen seifenfreien Waschmittel (Syndets).
Nach der Reinigung wendet man dann geeignete Heilmittel gegen Psoriasis an. Manchmal genügen dazu in leichteren bis mittelschwachen Fällen schon einfache Hautsalben, -cremes, und –öle ohne spezielle Wirkstoffe. Warum sie helfen, konnte bisher noch nicht geklärt werden, aber es besteht kein Zweifel daran.
Bei schwersten Fällen, die anders als mit den oben genannten Mittel oder Arzneimitteln beeinflusst werden können, erprobt man neuerdings die Blutwäsche, um die bei Psoriasis übermäßig produzierten weißen Blutkörperchen zu entfernen. Das Verfahren entspricht der Blutreinigung durch eine künstliche Niere bei Nierenversagen und kann manchmal erstaunlich schneller zur Besserung führen, befindet sich aber noch im Versuchsstadium; mögliche ernste Nebenwirkungen sind nicht auszuschließen.
Zusammenfassend kann man feststellen, dass die naturgemäße, ganzheitlich von innen und außen durchgeführte Behandlung der Psoriasis im allgemeinen ausreicht, um die Krankheit ohne Risiko zumindest dauerhaft zu bessern. Ohne aktive Mitarbeit des Patienten gelingt das aber nicht, er muss vor allem Geduld aufbringen, um die verordneten Maßnahmen regelmäßig über längere Zeit durchzuführen, auch wenn sich nicht gleich die erhoffte Wirkung einstellt.
Literatur: Gerhard Leibold: Schuppenflechte – Ursachen und erfolgreiche Behandlung ECON-Taschenbuchverlag, 1986
Quelle: www.natur-und-heilen.de
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