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Die richtigen Kinderschuhe für Kinderfüße |
| | Fußmessungen bringen es immer wieder an den Tag. Viele Kinder tragen für sie unpassende Schuhe. So hat die Universität Tübingen in einer groß angelegten Untersuchung bislang knapp 2000 Kinderfüße vermessen. Das Ergebnis ist erschreckend. Über 50 Prozent der Kinder steckten in zu kleinen oder zu großen Schuhen. Eine Aktion in Bielefeld bestätigte dieses Ergebnis.
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Fußmessgerät |
Der Kauf von Kinderschuhen erfordert Sorgfalt
Das haben viele Erwachsene schon gesehen. Ein Kind trägt Schuhe verkehrt herum an den Füßen und scheint es nicht zu bemerken. Meistens ist das auch so. Denn bis zum 16. Lebensjahr befinden sich Kinderfüße in der Entwicklung. Der Fuß ist noch nicht voll verknorpelt, die Nerven noch nicht voll funktionsfähig. Tragen Kinder immer zu kleine, zu große, zu schmale oder zu weite Schuhe können daraus Deformationen wie Knick-, Senk- und Plattfüße entstehen. Das kann sich auf den gesamten Haltungsapparat auswirken.
Ständige Kontrolle der Schuhgröße
Eltern sollten daher sorgfältig mit den Füßen ihrer Kinder umgehen. Das heißt, die Fußgröße des Kindes immer wieder kontrollieren. Hilfreich ist dabei eine Schablone (für jeden Fuß), die ganz einfach Zuhause angefertigt werden kann. Man stellt den Fuß des Kindes auf ein festes Stück Papier und zeichnet seinen den Umriss nach. An der längsten Zehe (nicht unbedingt der Großzeh) gibt man zirka 12 Millimeter hinzu und weiß damit genau, wie lang der Schuh sein muss.
Schablonen zum Schuhkauf mitnehmen
Diese Schablonen bewähren sich auch beim Schuhkauf. Denn die Schuhgrößen variieren von Hersteller zu Hersteller. In den Schuh hineingelegt, kann man mit der Schablone überprüfen, ob der Schuh in der Länge passt oder nicht.
Beim altbekannten Daumentest wird überprüft, ob der längste Zeh bis zur Vorderseite des Schuhs noch eine Daumenbreite Platz hat. Für diesen Test gilt folgendes: Bei Schuhen mit einer festen Vorderkappe lässt sich wenig ertasten. Damit sich die Zehen beim Draufdrücken nicht zusammenziehen, mit der anderen Hand die Zehen gerade drücken.
Barfußlaufen und Gymnastik für die Füße
Nichts ist besser als Barfußlaufen. So oft wie möglich Kinder in Stoppersocken in der Wohnung laufen lassen, ist besser als jeder Hausschuh. Und warum nicht einmal Murmeln mit den Zehen greifen, um sie (vielleicht um die Wette) in ein Glas zu legen. Und wenn ein Schuhkauf ansteht, niemals Schuhe ohne das Kind einkaufen, weil es schneller geht.
Quelle/Text: www.wdr.de
Buchtipp:
Wieland Kinz: Kinderfüße - Kinderschuhe,
2. Aufl., Eigenverlag,
ISBN: 3 - 00 - 005879 - 6
Preis: 8,50 Euro plus Versandkosten
E-mail des Verfassers: wieland.kinz@sbg.ac.at
Zur Information im Internet: www.kinderfuesse.com | | |
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