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Krätze, Scabies, Acarodermatitis, |
| | Krätze = med. Scabies (Acarodermatitis) ist eine ansteckende Hautkrankheit und wird durch Sarcoptes scabiei, der Krätzmilbe verursacht. Die weiblichen Milben legen ihre Eier (ca. 10 bis 40 Stk.) unter der Haut ab, die dann in einem Zeitraum von ca. einer Woche schlüpfen und dann innerhalb von 3 Wochen zu erwachsenen Tieren heranreifen. Die herangereiften weiblichen Tiere beginnen diesen Prozess von vorn und legen wiederum Eier ab. Die Übertragung von Krätze erfolgt hauptsächlich durch Körperkontakt und kann selten auch über benutzte Kleidungsstücke oder Bettwäsche übertragen werden. Der Körper des Menschen bietet den Krätzmilben einen hervorragenden Nährboden.
Inkubationszeit:
Die Inkubationsdauer beträgt ca. 3 Wochen bei der Erstbesiedelung, bei erneuter Besiedelung jedoch nur wenige Tage.
Symptome:
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Juckreiz
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Bläschen-, Pappeln oder Pustelbildung
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Krustenbildung
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kleine gerötete Knötchen
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Die Symptome zeigen sich häufig erst ca. 3 Wochen nach der Ansteckung. Dadurch, dass die Symptome häufig fälschlicher Weise als Ekzeme oder Hautallergien verkannt werden, kann sich die Krankheit zunächst stark ausbreiten.
Häufig befallene Hautpartien:
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Handflächen und Fußsohlen
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Finger- und Zehenzwischenräume
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Kopf
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Hals
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Nabel
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Handgelenke
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Brustwarzen
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äußerer Genitalbereich
Diagnose
Die Diagnose kann nur durch einen Arzt erstellt werden, zum Einen durch die Anammnese (Krankengeschichte - Schilderung der Symptome) und der mikroskopischen Untersuchung der befallenen Hautstellen.
Therapie:
Die Behandlung erfolgt meist durch Auftragen einer wirksamen Salbe, die vom Arzt verschrieben wird.
Von einer Eigendiagnose oder Selbsttherapie muss unbedingt abgesehen werden, da nur ein Arzt die richtige und individuelle Therapie festlegen kann.
Neben den befallenen Patienten sollten auch unbedingt die Personen mitbehandelt werden, die in einem engen Kontakt zu dem Patienten stehen (Familienmitglieder, evtl. Freunde), um einen Neubefall zu Vermeiden.
Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit und zur Vorbeugung des Neubefalls auch zum Schutz von Personen, die im engen Kontakt zur befallenen Person stehen:
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Bettwäsche, Handtücher und Kleidungstücke möglichst heiß (ab 60 – 95 °C ) waschen
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Alles was nicht gewaschen werden kann, sollte möglichst in Plastiksäcke eingelagert werden, um den Milben den Nährboden zu entziehen.
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Matratzen, Bettwäsche möglichst mit einem Milbenpulver desinfizieren
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