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Flohbefall / Flohbisse |
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Flöhe sind eine der ältesten und erfolgreichsten Lebewesen, die schon seit mehren Millionen Jahren auf unserer Erde existieren. Nicht nur Tiere können von Flöhen befallen werden, sondern auch Menschen. |
Im Mittelalter sind durch Pest-Epedimien viele Menschen gestorben. Der Erreger dieser Krankheit wurde durch Ratten-Flöhe übertragen. Heutzutage ist die Krankheit, weitgehend ausgestorben.
Dennoch können auch heute noch Menschen von Flöhen befallen werden. Oftmals ist dieses kein Zeichen von Unsauberkeit oder mangelnder Hygiene. Durch das enge Zusammenleben von Mensch und Tier, ist es nicht selten, dass sich ein Hunde- oder Katzenfloh verirrt und somit auf den Menschen überspringt. Besonders häufig betroffen sind Kinder.
Flöhe gehören zu den Parasiten. Sie sind nicht besonders wählerisch, wenn es um den Wirt (Mensch oder Tier) geht, von dessen Blut sie sich ernähren. Am weitesten verbreitet ist der Katzenfloh. Besonders in der warmen Jahreszeit finden Flöhe beste Überlebensbedingungen und um sich zu vermehren.
Flöhe entwickeln sich in drei verschiedenen Zyklen: Eier – Larven – Puppen
Die schlupfbereiten, erwachsenen Flöhe können jedoch bis zum Auftreten von spezifischen Schlupfreizen (Druckreize, Veränderung des CO2-Gehalts) in ihrer Puppenhülle bis zu 5 Monaten verharren! Die Puppen sind wegen des sie umgebenden Kokons sehr unempfindlich gegen klimatische Einflüsse und Insektizide.
Flohbisse:
Flohbisse sind nicht gefährlich, können aber an jeder Körperstelle auftreten und einen unangenehmen starken Juckreiz hervorrufen.
Symtome:
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mehrere häufig in Reihen angeordnete Bisswunden
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starker Juckreiz
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Rötung und leichte Schwellung der Bisstellen
Behandlung:
Behandelt wird ausschließlich der Juckreiz, denn durch Aufkratzen der Bisswunden können Bakterien in die Wunde eindringen und Entzündungen hervorrufen.
Hierfür gibt es Salben oder Gele die auch bei Insektenstichen angewandt werden wie z.B. Fenistil-Gel. Diese stillen den Juckreiz. Die Behandlung muss mehrmals pro Tag erfolgen,
Bitte Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker!
Es reicht aber nicht aus nur den Menschen zu behandeln. Gleichfalls müssen die Tiere, also der eigentliche Wirt behandelt werden.
Hierzu gibt es wirksame Mittel wie z.B. Frontline und/oder Flohpulver. Bitte fragen Sie hierzu den Tierarzt oder Apotheker!
Auch die Umgebung muss gründlich gereinigt werden z.B.
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Gründliche Reinigung der Wohnung
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häufiges Absaugen von Fußböden, Teppiche und Möbel, um die neu geschlüpften erwachsenen Flöhe direkt mitzubekämpfen.
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Waschen von Decken und Bettwäsche, Plüschtiere etc. möglichst über 60°C.
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Besonders die Lieblingsplätze der Tiere immer wieder reinigen, eventuell mit einem Umgebungsinsektizid auf biologischer Basis, wie z.B. Neudorf’s Antifloh.
Bitte fragen Sie hierzu Ihren Tierarzt!
Bei starkem Flohbefall sollte die Unterstützung eines Kammerjägers eingeholt werden, der ebenfalls mit nützlichen Tipps zur Seite steht. | | |
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