HomeImpressumAGBNutzungsbedingungenÜber uns
zur Startseite der online-praxis FachbereicheChatServiceDer Anwalt hilftDer Versicherungsexperte hilftNewsKunst/Gedichte/WitzeKontakt
 Allgemeine Informationen
» Abszess
» Adipositas – Fettleibigkeit
» Allergien
» Arthrose
» Blähungen / Völlegefühl
» Blinddarmentzündung
» Borreliose
» Demenz
» Diabetes
» Diagnose und Therapie
» Diarrhoe (Durchfall)
» Die häufigsten Beschwerden
» Erkältung – Grippe (Influenza)
» Erkältung – Hausmittel
» Fersensporn
» Flohbefall / Flohbisse
» Frühjahr – Vorsicht Zecken!
» Fußnagelpilz
» Grauer Star (Katarakt)
» Grauer Star – Multifokallinsen
» Hämatome – Blaue Flecken
» Hämorrhoiden
» Hämophilie – Bluterkrankheit
» Hepatitis (Gelbsucht)
» Herpes
» Hexenschuss (Lumbago)
» Hirnhautentzündung (FSME)
» Impfungen
» Kinderkrankheiten
» Kinderschuhe
» Kopfläuse
» Krampfadern
» Krätze (Scabies)
» Krebserkrankungen
» Leberzirrhose
» Magenschleimhautentzündung
» Makuladegeneration
» Mandelentzündung (Tonsillitis)
» Morbus Fabry
» Multiple Sklerose (MS)
» Neurodermitis
» Osteoporose
» Pfeiffersches-Drüsenfieber
» Reizdarmsyndrom (RDS)
» RSI Syndrom – Mausarm
» Schlafkrankheiten
» Schuppenflechte
» Sodbrennen
» Sonnenbrand
» Thrombose
» Tuberkulose (Schwindsucht)
» Überhitzung des Köpers
» Verstopfung
» Warzen
» Zähne
 Nachschlagewerke
 Medikamentenliste
 Endokrinologie
 Gynäkologie
 HNO-Heilkunde
 Kardiologie
 Labormedizin | Mikrobiologie
 Onkologie
 Urologie
 Naturheilkunde
 
 

Hexenschuss (Lumbago)

 


Hexenschuss (med. Lumbago) ist ein plötzlicher Stich in den Rücken, mit nachhaltigen starken Schmerzen im Lendenwirbelbereich. Durch die starken Schmerzen wird die Bewegungsfreiheit so stark eingeschränkt, dass die Betroffenen zur Schmerzvermeidung eine Schonhaltung einnehmen. Die Schonhaltung über einen längeren Zeitraum führt zusätzlich meist zu starken Muskelverspannungen im Bereich des unteren Rückens.



Ursachen können sein:
  • schnelle Drehbewegungen der Wirbelsäule (z.B. beim Aufstehen oder nach einem Sturz)
  • falsche Haltung beim Anheben von schweren Gegenständen (z.B. falsch = von oben herab bücken mit Beugung der Wirbelsäule. Richtig = aus der Hocke heraus anheben, den Rücken grade halten)
  • Kälte oder Zugluft im Lendenwirbelbereich
  • zu schwache Muskulatur im Rückenbereich
  • Bindegewebsschwäche
  • Übergewicht
  • schlechte Haltung
  • Bandscheibenschäden (z.B. Bandscheibenvorfall oder Tumore)
  • etc.

Symtome:
  • plötzlicher Stich im Rücken, verbunden mit starken Schmerzen
  • eingeschränkte Bewegungsreiheit (nur möglich in Schonhaltung)
  • Steifheit im unteren Rückenbereich (grade Haltung ist nicht möglich – meistens eine nach vorne gebeugte und leicht zur Seite geneigte Haltung)
  • Verhärtung, Verspannung der Rückenmuskulatur
  • Druckschmerz (z.B. Fingerdruck auf den Lendenwirbelbereich verursacht starke Schmerzen)
  • ausstrahlende Schmerzen bis ins Gesäß, Leiste der Oberschenkel
  • etc.
Bei Schmerzausstrahlungen über das ganze Bein bis hin zum Fuß ist eine Beteiligung des Ischiasnerves möglich. Hierbei spricht man im medizinischen von einer Lombischialgie. Der Nerv wird dabei meist an seiner Wurzel, im Bereich der unteren beiden Lendenwirbelkörper, gereizt oder eingeengt.


Diagnose:
Für die Anwendung der richtigen Therapie ist eine eindeutige Diagnosestellung unbedingt notwendig. Hierzu wird zunächst der Patient nach den Symptomen befragt und wie bzw. wann und bei welcher Bewegung die Schmerzen begonnen haben. Anschließend muss eine gründliche körperliche Untersuchung erfolgen.
Um einen Bandscheibenvorfall oder Schäden an der Bandscheibe zu erkennen oder ausschließen zu können ist eine Röntgenuntersuchung und/oder eine Magnetresonanzuntersuchung von Nöten.


Therapie:
nur der Arzt kann nach exakter Diagnosestellung die richtige Therapie empfehlen. Mögliche Behandlungsformen können u.A. sein:
  • Salben (wärmende und schmerzlindernde Salben
  • Wärme (Wärmepflaster, Heizkissen etc.)
  • Massagen
  • Schmerzstillende Medikamente
  • Verschiedene Packungen (Fango oder Moor)
  • Chirotherapie
  • Akkupunktur
  • Heilgymnastik
  • Listenelement
  • Reizstromtherapie
  • etc.
Von einer Eigendiagnose und Selbsttherapie muss unbedingst abgeraten werden, da nur ein Arzt die richtige Diagnose stellen und die richtige Therapie anordnen kann!


Vorbeugungsmaßnahmen:
  • Reduktion von Übergewicht (Übergewicht belastet nicht nur das Herz-Kreislaufsystem sondern auch die Wirbelsäule und Gelenke).
  • Training der Rückenmuskulatur (z.B. Schwimmen)
  • Die richtige Bettauflage (die Matratze sollte dem Körpergewicht angepasst sein)
  • Vermeidung vom langem Sitzen (zwischendurch aufstehen, ein paar Schritte gehen, sich strecken und verschiedene Sitzpositionen einnehmen, dabei den gebeugten Rücken vermeiden).
  • Vorsicht beim Tragen (die Last möglichst auf beide Arme verteilen)
  • Richtiges Anheben (Nehmen Sie Lasten immer aus der Hocke auf. Beugen Sie beim Heben nicht die Wirbelsäule und führen Sie keine ruckartigen oder Drehbewegungen des Oberkörpers aus. Halten Sie den Rücken gerade.
 
Seite drucken  Seite versenden   Zurück  Seitenanfang 
 

Was sind Ihnen unsere Informationen wert? Helfen Sie mit! Spenden Sie einen Betrag, von dem Sie meinen, dass es die Information wert war.

Helfen Sie mit die Inhalte zu erweitern. Jede Spende zählt. Weitere Informationen zu Spenden